Timo Lammersdorf rudert in Bremen vorweg

Bei der 106. Auflage der großen Bremer Regatta auf dem Werdersee war der Nachwuchsruderer Timo Lammersdorf vom Wassersportverein Meppen gleich mehrfach siegreich.

Im Rennen über 1500 Meter erreichte Timo gegen 31 Ruderer aus sechs Abteilungen in seiner Leistungsklasse den Gesamt-Sieg als leichter B-Junior. Doch auch in zwei Schwergewichtsrennen, für die er zusätzlich gemeldet war, wurde er mit 6:21 Minuten Erster in seiner Abteilung; im schwierigsten Rennen der höchsten Leistungsklasse ruderte er als Zweiter seiner Abteilung nach schnellen 6:01 Minuten ins Ziel.

Trainer Jonas Wolken zeigte sich zufrieden: „In Anbetracht dieser Leistungen wird deutlich, dass Timo nicht nur konditionell an die Ergometer-Erfolge in Berlin und Essen anknüpfen konnte, sondern auch rudertechnisch ein gutes Niveau erreicht hat. Beides gilt es gerade in dieser winterbedingt erst spät begonnenen Saison durch tägliche Trainingseinheiten auf dem Kanal noch weiter auszubauen“.

Die nächste Spitzensport-Regatta findet Mitte Mai in Köln statt, wo Timo auf ein internationales Sportlerfeld treffen wird.
Bei den ausgeschriebenen Mastersrennen (Distanz 1000 m) gingen erstmals vom Wassersportverein Meppen (WSVM) Rositha Wolken und Thomas Loh im Mixed-Doppelzweier an den Start und mussten sich mit einem vierten Platz zufrieden geben, wobei die Kettwiger Rudergesellschaft (Durchschnittsalter Masters C mit 46,5 Jahren) deutlich siegte, gefolgt vom Bremer Sport-Club (MC 44,0 Jahre). Der Segeberger Ruderklub 1926 startete in derselben Altersklasse MD wie das Meppener Ensemble und kam als dritte ins Ziel.

Ein wirklich spannendes Duell gab es am frühen Samstagabend im Mixed-Doppelvierer. Heiner Segbers, Silvia Rathmann, Burkhardt Rathmann und Christiane Bohlen (MD Durchschnitt 52,5 Jahre) traten gegen die jüngere Renngemeinschaft (MC Durchschnitt 47,5 Jahre) mit Alwin Otten WSV Meppen und Bremer Ruderverein 82 mit Imke Meyer, Gerd Meyer und Karen Schmolz an. Das Kopf an Kopf Rennen unter widrigen Wind- und Wellenverhälnissen endete mit einem denkbar knappen Vorsprung für die Renngemeinschaft WSV Meppen/Bremer RV 82.

Text: Jonas Wolken/ Christiane Bohlen