Familienwanderfahrt auf der Hase

Am Samstagmorgen sollte es losgehen. Die bevorstehende Familienruderwanderfahrt war gekommen.  Alle trafen sich beim Bootshaus um die Boote und Skulls für die kleine Reise auf den Transporter zu laden. Als alles gepackt war, sind wir mit Auto nach Herzlake gefahren, weil wir von dort mit den Ruderbooten starten wollten.

Nun luden wir die Boote und Skulls vom Anhänger und legte sie auf den Rasen vor den Steg. Jetzt, nach dem ganzen Schleppen, hatten wir uns eine Pause verdient. Jeder hatte seine eigenen Sachen mit, z.B. Brötchen, Bonbons, Wasser usw.  Zum Nachtisch gab es dann noch leckeren Käse-Schmand-Kuchen und Apfel-Nuss-Kuchen mit Schokolade überzogen. Mhh lecker!!! Nach der kleinen Pause sind wir dann endlich aufs Wasser mit den Booten. Zwischendurch waren da auch mal  Bremsen, aber da klatschten wir dann drauf, und sie waren tot. Als dann der Steg in Bückelte in Sicht kam, freuten wir uns schon alle auf´s Aussteigen und Pippimachen. Alle Boote legten nacheinander am Steg an und die Boote wurden aus dem Wasser herausgetragen, was gar nicht so leicht war. Nun gingen wir mit unseren ganzen Sachen zum Zeltplatz in Bückelte. Einige Sachen waren in den Autos, die wir in Herzlake gelassen hatten. Also mussten ein paar Erwachsene  mit einem Auto dorthin fahren, um sie zu holen. In dieser Zeit bauten wir unsere Zelte auf, wobei auch manchmal Pannen passierten. Aber es war lustig. Als alle fertig waren spielten die Kinder Frisbee oder Fußball. Die Erwachsenen redeten miteinander und ein anderer Mann (Hermann) hat gegrillt. Als wir dann alle am Tisch saßen und leckere Wurst und Fleisch mit viel Salat gegessen hatten, waren wir alle proppen voll.  (von Sara)

Den restlichen Abend verbrachten einige Erwachsene und die Kinder damit, Völkerball zu spielen. Das hat großen Spaß gemacht! Vor allem Lennart und sein „Habibi“ brachten uns immer wieder zum Lachen. Bevor es in die Zelte ging, saßen wir noch am Lagerfeuer und knabberten uns durch die verschiedensten Leckereien.

In der Nacht fand dann noch eine kleine Suchaktion statt, da ein Kind nach dem Toilettengang nicht ins Zelt zurückkehrte, sondern sich zu seiner Schwester in ein anderes Zelt gekuschelt hatte.

Am nächsten Morgen wurden die Zelte abgebaut und im herrlichsten Sonnenschein fand das gemeinsame Frühstück statt. Ruck zuck war alles aufgeräumt und verpackt und die Boote wurden wieder zu Wasser gelassen. Die Jugendlichen durften in einem Boot ihre Kraft und ihr Können und Beweis stellen, aber auch in den anderen Booten durfte jeder mal das Rudern ausprobieren und es wurden öfter die Plätze getauscht. Gesang und Gelächter schallte durch die ansonsten ruhige Umgebung. Am spannendsten wurde es kurz vor den Stromschnellen. Einige fürchteten sich davor, aber nachdem wir alle heil dadurch gekommen waren, wollten die meisten am liebsten „Nochmal!!“.

In Bokeloh machten wir Halt. Gott sei Dank war Hermann schon da, um ein Boot davor zu retten, am Brückenpfeiler zu „zerschellen“. (Anmerkung: Hermann war immer wieder zur Stelle, um zu helfen. Dafür an dieser Stelle herzlichen Dank!! J) Es gab Eis und Kuchen, eine richtige Toilette und einige sprangen mit Badezeug für eine Abkühlung in die Hase. Dann ging es mit einem neuen Kielschwein auf die letzten acht Kilometer zurück zum Bootshaus. So langsam machte sich Müdigkeit breit. Die war bei Ankunft jedoch wie weggeblasen, als es beim Boote saubermachen noch zu einer Wasserschlacht mit anschließender Abkühlung am Bootssteg kam.

Es war eine tolle Tour! Vielen Dank an das Orga-Team Mechthild, Jet und Magriet

(von Benny)