Die Ruder-AG

Die Ruder-AG, eine gelungene Kooperation zwischen der Helen-Keller-Schule und dem WSVM!

Die erstmalige „Ruder-Kooperation“ zwischen der Helen-Keller-Schule und unserem Wassersportverein Meppen“ ist am Mittwoch vor den Herbstferien zu Ende gegangen. Zum Abschluss der Ruder-AG ging es mit allen Schülern noch einmal auf die Ems.

Auf der Ems zu rudern war für alle das erste Mal. Die Schüler haben sich sehr darauf gefreut und somit konnte diese Fahrt durchaus noch mal als Höhepunkt der gesamten Ruder-AG gesehen werden.

Die Ruder-AG war ein spannendes und erlebnisreiches Abenteuer mit vielen schönen Erinnerungen.

Die AG fand in zwei Lehrgängen statt. Der erste Lehrgang ging von April bis Juli, an dem fünf Schüler teilgenommen hatten. Im zweiten Kurs von September bis Oktober hatten wir drei Schüler. Alle Schüler waren der neuen Sportart gegenüber sehr aufgeschlossen. Aber wie es beim Sport so ist – so auch beim Rudern – dem einen liegt es mehr, dem anderen etwas weniger. Das Schöne ist aber, dass alle ihr persönliches Rudererlebnis hatten. Es war für die Schüler ganz faszinierend schon am ersten Tag sagen zu können „Ich bin gerudert“. Mit dem riesigen Boot und den gefühlt noch größeren Skulls auf der Hase zu rudern war für die Schüler einfach großartig. Einige waren auch gleich der Auffassung, „ich kann jetzt rudern“, was mit dem „geschulten Ruderauge“ betrachte nicht ganz objektiv war. Zum Rudern gehört dann doch ein wenig mehr, als nur auf dem Rollsitz vor- und zurückzurollen und dabei die Skulls mitzunehmen. An die ersten Trainingszeiten kann sich vielleicht jeder von uns noch erinnern.

Das Training bzw. die Ruder-AG mit den Schülern der Helen-Keller-Schule gestaltete sich so: immer mittwochs von 13.45 – 15.30 Uhr waren Gabi und Klaus als Ausbilder, manchmal auch Udo und Mechthild in Vertretung für Klaus, für unsere Schüler da. Je nach Teilnehmerzahl hatten wir den Vierer oder Dreier-Boote. In jedem Ruderboot saß ein Ausbilder. Bei jedem Wind und Wetter wurde die Hase unsicher gemacht. Die Schüler haben sowohl Rudern gelernt als auch das Steuern übernommen.

Mit der Zeit fühlten sich die Schüler so sicher, dass auch im Boot die Plätze getauscht werden konnten. Steuern war für die meisten eine angenehme Abwechslung – ist ja nicht so anstrengend!!!

Apropos anstrengend! Die Schüler haben auch erfahren müssen, dass zum Rudern auch das Tragen der Boote zu Wasser sowie das anschließende Heraustragen und Säubern der Boote dazugehört. Einige unserer Schüler hätten es toll gefunden, sich direkt ins Boot zu setzen und das Kommando „Alles voraus – und los!“ zu erteilen.

Mit zunehmender Rudererfahrung konnten wir mit den Schülern mehr und mehr Kilometer fahren, so dass wir zum Schluss sogar eine Strecke von 6 km erreichten.

Als Dankeschön haben die Schüler am letzten Tag für uns alle einen Kuchen ausgegeben.

Blicke ich auf das gesamte Ruder-Jahr zurück, kann ich festhalten, dass dieses Projekt ein voller Erfolg war. Den Schülern und mir hat es sehr viel Spaß gemacht. Ich würde mich freuen, wenn auch im nächsten Jahr an unserer Schule nachmittags eine Ruder-AG angeboten werden kann.

Text: Michaela Dulle