Regatta-Aktivitäten im ersten Halbjahr 2019 und Ausblick auf das, was noch kommt

In der Rudersaison 2019 sind schon einige Monate ins Land „geflossen“, so dass es dringend an der Zeit ist, an dieser Stelle über die Regatta-Aktivitäten der WSVM-Mitglieder zu berichten.

Nach siegreicher Teilnahme an der Hamburger Dove-Elbe-Ralley und der 21. Frankfurter Langstreckenregatta stand für Roswitha Wolken im Frühjahr noch die Europäische Rhein Regatta (EUREGA) von der Loreley nach Bonn auf dem Regattakalender. Auf der 45 km langen idyllischen Strecke zwischen Neuwied und Bonn startete Roswitha Wolken in einer Renngemeinschaft mit drei Frauen aus Siegburg und Köln.

Begleitet von teils heftigen Hagelschlägen, Regen und Windböen wurde die Rudermannschaft auch technisch herausgefordert. Am Ende zahlte sich der konstante Leistungseinsatz aus und das Quartett ruderte als Erste mit 3:28 Minuten Vorsprung vor dem gegnerischen Boot aus Düsseldorf ins Ziel.

Hamburg, Frankfurt und Bonn bildeten für Roswitha Wolken einen gelungenen Auftakt der Rudersaison 2019. Für den Oktober plant sie die Teilnahme am Düsseldorfer Rheinmarathon, über eine Strecke von 42,8 km, von Leverkusen nach Düsseldorf. An den Start gehen möchte sie dort für den WSVM im Vierer, zusammen mit Christiane Bohlen und Heiner Segbers sowie zwei weiteren Ruderern aus Düsseldorf.

Werner Rehberg konnte aus gesundheitlichen Gründen in dieser Saison bisher noch nicht seine gewohnte Leistung abrufen. Entsprechend verlief die Teilnahme an den deutschen Masters in Werder/Havel. Die German Masters Open (GMO) in Hamburg musste er leider sogar krankheitsbedingt absagen.

Bei den Dutch Master Open (DMO) in Tilburg belegte er Platz 2 in seiner Altersklasse.

Ende Juli plant Werner Rehberg seine Teilnahme an den Eurow-Masters 2019 in Linz/Österreich als quasi Vorlauf für die offiziellen Weltmeisterschaften. Nach derzeitigem Informationsstand wird er dort nächstes Wochenende im Einer an den Start gehen.

Zum Saisonabschluss plant er die Teilnahme am Moselpokal in Bernkastel.

Auch Dieter Friedrich musste zunächst für die Regatta in Münster leider krankheitsbedingt absagen. In Bremen startete er im Masters-Einer in der Altersklasse E. Aufgrund des starken Seitenwindes lief es dort nicht so gut und ermöglichte ihm keinen Platz in den vorderen Rängen.  Bei der Regatta in Otterndorf, ebenfalls im Masters-Einer in der Altersklasse E, konnte er hingegen ungefährdet einen Sieg einfahren.

Bei den Offenen Deutschen Mastersmeisterschaften im Juni in Hamburg-Allermöhe lieferte er im Vorlauf ein technisch sauberes Rennen. Aufgrund der starken Besetzung des Vorlaufs – alle drei Medaillengewinner kamen aus dieser Gruppe – ist ihm der Finaleinzug leider nicht geglückt. Unter dem Strich war er mit seinem Rennverlauf dennoch sehr zufrieden.

Für die weitere Saison plant er die Teilnahme an drei Langstreckenregatten in den Niederlanden (Cottwich Almelo Regatta, Internationale Vechtrace und Tromp Boat Race in Hilversum) um dort zu versuchen, die bisherigen Zeitabstände zu den auf Langstrecke spezialisierten Niederländern zu verringern. Als langfristige Ziele für das Jahr 2020 freut er sich auf die Teilnahme bei den Euromasters in München und bei den World Masters in Linz/Österreich.

Über die Teilnahme von Julian Hillers an den DJM wurde bereits berichtet. Am letzten Wochenende nahm Julian an der 21. Ruhr-Sprint Bochum /Witten teil und konnte auf einer Strecke von 500 m im Leichtgewichtseiner einen zweiten und dritten Platz einfahren. Für den Spätsommer und Herbst hat Julian noch ein strammes Programm vor sich. Geplant ist die Teilnahme an der 40. Wolfsburger Ruder-Regatta, an der Kreismeisterschaft in Meppen, an der 38. Krefelder Ruder-Regatta, der 545. Hamburger Ruder-Regatta und den 23. Deutschen Sprintmeisterschaften in Kettwig.

An dieser Stelle an alle o.g. herzliche Glückwünsche zu den bisherigen Erfolgen und gute Wünsche für die anstehenden Rennen.

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Bericht: Steffi Albers, Fotos: Roswitha Wolken, Dieter Friedrich, Julian Hillers