Sonnenaufgangsrudern an einem traumhaften Morgen

Am 9.9. trafen sich gegen 6 Uhr morgens 13 Fr√ľhaufsteher, um den Sonnenaufgang von der Ems aus zu erleben.
Drei Boote wurden startklar gemacht und los gings.  Wir ruderten auf dem nebelverhangenen Fluss an  einigen Zelten mit vermutlich noch schlafenden Anglern vorbei. Wir konnten etliche Graureiher, Kormorane und sogar einen Eisvogel beobachten.
Gegen 7 Uhr wurde dann die herrlich goldene Sonne am √∂stlichen Ufer zwischen den B√§umen gesichtet. Auch wenn es ja ein t√§glich wiederkehrender Vorgang ist, √ľbt das Bild der aufgehenden Sonne immer wieder eine Faszination aus und l√§dt zum fotografischen Festhalten ein!
 
Wir beschlossen nach 5 km zu wenden und zur√ľckzurudern, der Nebel √ľber Wasser und Wiesen hatte sich nahezu gelichtet und am Bootshaus gab es dann ein leckeres Fr√ľhst√ľck drau√üen in der inzwischen h√∂her stehenden Sonne.
Alle hatten etwas dazu beigetragen und so war es ein schöner Abschluss einer wunderschönen Tour.
Ein Dankesch√∂n f√ľr die Organisation!
¬†Text: Dorothee M√ľller

Sommerwanderfahrt auf den Bayerischen Seen

Vom 22.-29. Juli 2023 nahmen 10 Ruder*innen des WSVM an einer Sommerwanderfahrt auf den bayerischen Seen teil.
Vier große Seen Bayerns standen dabei auf dem Programm: Ammersee, Starnberger See, Tegernsee und Forggensee.
Unser Quartier hatten wir im malerischen Wengen, einem kleinen Vorort von Die√üen am Ammersee, wo die Welt noch in Ordnung ist. Statt von Autol√§rm geweckt zu werden, genossen wir bereits am Morgen das Hufgeklapper von Pferden und im Schatten der Dorfkapelle f√ľllten wir vor dem morgendlichen Aufbruch unsere Wasserflaschen mit frischem Quellwasser – die pure Idylle.
Zum Rudern kamen wir auch. Von unserem Quartier aus fuhren wir jeweils einen der Seen an, um uns dann bei den ortans√§ssigen Rudervereinen Boote auszuleihen und jeweils eine sachkundige Einf√ľhrung in das Ruderrevier zu erhalten. Wer bisher der Ansicht war, dass es nur an der K√ľste so richtig weht, wurde schnell eines besseren belehrt. Mehrfach mussten wir die urspr√ľnglich geplante Tour f√ľr den Tag verschieben und flexibel neu planen, da der Wind ein Rudern manchmal unm√∂glich machte. So wurde z.B. kurzerhand ein f√ľr Dienstag geplanter Ruhetag vorgezogen und mit einer Besichtigung des Kloster Andechs verbunden.
Kurze Seenkunde: Der Ammersee, auch genannt Bauernsee, ist der schönste von allen (original Zitat eines Einheimischen). Am Tegernsee macht das Geld Urlaub. Am Forggensee genießt man das schönste Alpenpanorama. Und am Starnberger See ist der Wind am kräftigsten.
Z√ľnftiges bayerisches Essen und Trinken durfte in dieser Woche nat√ľrlich auch nicht fehlen. Und w√§hrend die meisten schon zu Kn√∂deln und Schweinebraten ihr Wei√übier tranken, unternahm ein Paar noch eine unbeabsichtigte mehrst√ľndige Abendwanderung zur Schatzbergalm.
Mit einer kleinen Abschlussfeier in unserem Ferienhaus endete unsere bayerische Woche. Zu späterer Stunde wurden Wunschlieder gespielt von Uriah Heep bis Bata Illic.
Text: Rolf-Dieter Schnieders, Fotos: Diverse

Wanderfahrt der emsländischen Rudervereine

Am vergangenen Wochenende ging es f√ľr zehn unserer Mitglieder zusammen mit dem Papenburger Ruderclub und dem SVA Salzbergen auf Wanderfahrt. Die 33 Kilometer lange Strecke auf der Ems f√ľhrte uns von Emsdetten √ľber Rheine bis nach Salzbergen.

Nachdem am Freitag die Boote aufgeladen worden waren, machten wir uns auf den Weg nach Emsdetten. Die Boote wurden schnell aufgeriggert, woraufhin wir den Abend entspannt in Salzbergen ausklingen lie√üen und dabei lernten, dass k√ľnstliche Intelligenz jegliche Art von Texten schreiben kann, auch wenn der Name ChatGPT f√ľr den einen oder anderen schwer auszusprechen war.

Samstagmorgen ging‚Äôs f√ľr uns dann wieder nach Emsdetten, wo wir schlie√ülich alle vereint die ersten Kilometer ruderten. W√§hrend kleiner Pausen in den Booten machten einige sogar ein paar Yoga√ľbungen, damit auch alle unterhalten wurden.

Nach 17 Kilometern machten wir bei bestem Wetter eine etwas größere Pause in Rheine. Gestärkt durch den Kuchen ging es danach weiter durch drei Schleusen und schließlich waren auch die letzten Kilometer geschafft.

Zum Schluss haben wir gemeinsam gegrillt und sind mit tollen Erinnerungen zur√ľck nach Meppen gefahren.

Bericht u. Fotos: Louisa Temmen