Drei frisch gekĂĽrte Landesmeister*innen beim WSV Meppen

Am letzten Augustwochenende fanden die Landesmeisterschaften im Rudern auf dem Maschsee in Hannover statt. Ăśber die Sprintdistanz 300m am Samstag und 1000m am Sonntag wurden neue Landesmeister in verschiedenen Bootsklassen gekĂĽrt.

Erfolgreich waren dabei Lennard Rah und Isaak Wellmer im Doppelzweier auf den 300m bei den B-Junioren, hier konnten sie den Titel für sich entscheiden. Auch im Leichtgewichts-Einer über 300m haben die beiden mit den Plätzen 2 und 3 sehr gute Platzierungen erreicht.

Im Finale am Samstag der Altersklasse der Seniorinnen A konnten zudem Pia PreuĂź und Annika Lammersdorf im Doppelzweier im vollbesetzten Feld einen guten 3. Platz einfahren. Diesen Platz konnten sie zudem ĂĽber die Sprintdistanz bei den Frauen Doppelvierern mit Lena Niers und Tessa Winkels wiederholen.

Auch Lena Niers und Tessa Winkels sicherten sich im A-Juniorinnen Doppelzweier ĂĽber die 300m den 3. Platz.

Am Sonntag wurde Lena im Achter zusammen mit dem Stützpunkt Oldenburg über die 1000m Landesmeisterin, dabei konnten sie sich souverän gegen 2 Boote vom Stützpunkt Osnabrück durchsetzen.

Ăśber die 1000m konnten sich Isaak und Lennard den 2. Platz im Doppelzweier sichern.

Daniel Stietz belegte in einer Renngemeinschaft mit dem Norder RC in einem spannenden Rennen den vierten Platz. Sebastian Berentzen hat in einem stark-besetzten 13 Bootefeld, den Finaleinzug knapp verfehlt.

 

Ferienpassaktion beim Wassersportverein Meppen

Auch dieses Jahr durften wieder Kinder und Jugendliche beim Wassersportverein im Rahmen der Ferienpassaktion das Bootshaus kennenlernen und das Rudern ausprobieren.

Zur EinfĂĽhrung gab es eine kleine FĂĽhrung mit Tessa und Isaak durchs Bootshaus und anschlieĂźend durften die 12 Kinder die ersten Rudererfahrungen auf dem Ergometer machen.

Danach ging es fĂĽr alle direkt in die Boote. Die Vierer wurden gemeinsam aufs Wasser gebracht und jeweils drei Kinder mit zwei Helfern durften die Hase mal vom Wasser aus entdecken und dabei das Rudern ĂĽben. Die Aktion auf dem Wasser endete mit einem freundschaftlichen Ruderrennen.

Eine kleine Wasserschlacht entbrannte, als die Boote anschließend auf dem Bootshausgelände gereinigt wurden.

Vielen Dank an die Kinder und die ehrenamtlich Helfenden, die diese Stunden so erfolgreich mitgestaltet haben.

 

Kreismeisterschaft Lingen

 Am Sonntag, dem 12.06, fand in Lingen eine TrainingsmaĂźnahme/ Kreismeisterschaft statt. Dabei waren die emsländischen Vereine aus Meppen, Lingen und Salzbergen, zudem reisten noch die Vereine aus Leer und Oldenburg an um an den Rennen teilzunehmen. Auf der 350m Strecke konnte der Wassersportverein Meppen acht Mal in den jeweiligen Bootsklassen die vergleichsweise schnellste Zeit setzen, drei Mal die zweitschnellste und zwei mal die drittschnellste. Die meisten schnellsten Zeiten konnte der GTRV Lingen setzen. Anzumerken ist, das diese Regatta fĂĽr viele unserer jĂĽngeren Ruderer und Ruderinnen die aller erste Regatta war, und in dieser Hinsicht schon ein voller Erfolg.  „Kreismeisterschaft Lingen“ weiterlesen

Vom Winde verweht in Berlin

Über das verlängerte Wochenende machten wir uns mit 13 Rudernden auf zum Wannsee, mit der Badehose im Gepäck. Untergebracht waren wir im RK am Wannsee, wo wir mit leckerem Essen bei tollem Ausblick empfangen wurden. Am Donnerstag ging es für uns aufgrund des Windes nicht auf unsere geplante Route über den großen Wannsee, sondern durch den kleinen Wannsee. Dort konnten wir viele prunkvolle Villen bestaunen. Dann, dank Spundwänden und viel Schifffahrt, mit starkem Geschaukel, weiter durch kleine Kanäle nach Neukölln zum RG Wiking. Abends folgte eine nächtliche, ausgezeichnet durch Heidi geführte, kleine Sightseeingtour am Schloss Bellevue entlang und durch das Regierungsviertel. Der Abschluss war ein wunderbares Eis bei der goldenen Möwe. 

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Zum Tode von Karl Janssen – ein Nachruf

 

Karl, der bereits in den 1950/1960iger Jahren Mitglied im WSVM gewesen war, trat am 01.08. 1981 erneut in den Wassersportverein Meppen ein. In den Fokus des Vorstandes rückte Karl durch den plötzlichen Tod unseres damaligen Kassenwarts Willi Lill, der kurz nach Beendigung unseres Umbaus im Jahre 2002 starb.

Ich erinnere mich genau, dass Peter Göpfert und ich zunächst ratlos vor der Mitgliederliste saßen und überlegten, wen wir für diesen Posten anfragen konnten. Schließlich kamen wir auf Karl, da er durch seine berufliche Tätigkeit prädestiniert war. Seine Antwort auf unsere etwas bange Anfrage war kurz und knapp: „Selbstverständlich!“ So war Karl: Geradeaus, ehrlich und kein Mann der vielen Worte, sondern der entschlossenen Taten, die gleichwohl gut überlegt waren. Sein „So machen wir das!“ war für den Vorstand stets das Signal, dass der richtige Weg eingeschlagen war.

Außerhalb der Vorstandsarbeit traf man Karl viele Jahre im Gig-Dreier zusammen mit Jürgen Vorloeper und Gerrit Krage am Bootshaus an, wenn die drei Rentner geruhsam durchs Wasser „pflügten“. Später, als dies nicht mehr ging, war Karl trotzdem immer zur Stelle, wenn man sich im Verein traf, denn für eine Grillwurst und ein gutes Gespräch war Karl immer zu haben.

Aus gesundheitlichen Gründen brach er 2017, inzwischen Witwer, seine Zelte in Meppen innerhalb weniger Tage ab, um in die Nähe seines Sohnes Enno nach Kiel zu ziehen. Von dort verfolgte er die Geschicke des WSVM und hielt, so sein Sohn, seine WSVM-Mütze bis zum Schluss stets in Ehren.

Mein Lieblingsausspruch von Karl wird mir immer wieder in den Kopf kommen, wenn ich an Karl denken werde. Auf die Frage von Peter und später von mir, wann wir uns im Vorstand treffen können, sagte er stets: „Ich kann immer!“ und dabei zeigte er sein unnachahmliches verschmitztes Lächeln, das so viel über ihn aussagte. – Karl, mach´s gut!

Harald Hillers

Wassersport der anderen Art bzw. Rosanna =Der lange Weg von der Lagune ĂĽber das Empire an die Ruhr

Am 2. Maiwochenende trafen sich Katharina, (Christiane und Heiner zum ersten Mal ) und meine Wenigkeit zur alljährlichen “Gondelinswasserlassparty“, ( ein„ Leichtgewicht“ von ca. 500 kg) beim Classic Boat Club (Präsident und „Ehrenträger“ =Ralf-Peter Stumme) in Mülheim , um mit gemeinsamer Kraft „Rosanna“, ins Wasser zu tragen.

Die Gondel wurde 1958 in Venedig als Preis für die berühmteste Regatta gebaut, der „Regatta storico“. Der Gewinner verkaufte das Boot an einen anderen Gondoliere, der dies nach seiner Frau benannte. 1995 wurde die Gondel an einen Sammler im mittelenglischen Stratford upon weiterverkauft und dank Ralf-Peter fand „Rosanna“ ihren Weg an die Ruhr

Wer möchte, kann die Gondel gerne erwerben , macht sich bestimmt gut als Deko im Garten (WSVM Gelände ???) , oder als Blickpunkt für das „Deutsche Eck“.

Wie die Fotos beweisen, sie schwimmt, der Gondoliere ist noch nicht eingerostet und Heiner und Christiane mussten nicht erst nach Venedig reisen (übrigens die einzige schwimmfähige in NRW und eine von wenigen in der ganzen Republik), na ja, die Kulisse ist vielleicht nicht ganz vergleichbar mit Venedig, aber sonst…

Das anschliessende Grillen zur Stärkung ist wesentlicher Bestandteil (der Monsumregen dieses Jahr mal was Neues, der verschwand zeitgleich mit der Abreise von Christiane und Heiner…) und wer mitmachen möchte: Für EUR 12,.- /Jahr Mitgliedsbeitrag ( keine Null vergessen) darf man an allen Aktivitäten des CBC teilnehmen, z.B Rudern in historischen Booten, i.d.R. ohne Rollbahn und Dollen wie wir sie kennen, Skulls ohne farbige Kennzeichnung mit „echter“ Belederung (ja ja, wo ist BB und STB, das kann ganz schön fordern) aber vor allem „feste feiern“.

Ralf-Peter nennt übrigens einen Bootsbestand von über 100 historischen Ruderbooten sein eigen, müsste geschätzt noch mindestens 100 Jahre leben, um die restaurieren zu können.

Schon in wenigen Wochen geht’s wieder auf die Insel, einige Riemen verkaufen und dafür ein weiteres Boot mit nach Hause zu nehmen, was auch sonst….

Die offizielle Clubkleidung ist schlicht und schnell in jedem Karnevalsshop besorgt: „Rot-Weiss“ geringelt.

Mario Pfeil

 

Masters Langstrecke in England

Am 9. und 10. April fand in Totnes die Regatta Head of the Dart nach Dartmouth statt. 14km den Fluss runter mit Tide und ordentlich Wind und Welle. Kathleen Alder und Eike Meyer (Der Hamburger und Germania Ruderclub) traten zusammen mit Hendrik und mir, Wilko, als Renngemeinschaft Mx Mas 4X+ an. Der ARC Dart Totnes hat die Regatta wunderbar organisiert und uns wurde sowohl ein Boot, die Silver Dart, als auch eine sehr erfahrene Steuerfrau (Claire Thorpe) gestellt.

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Anrudern bei schönstem Frühlingswetter

Die sportliche Leiterin Gabi Moß-Wegmann und der Vorsitzende Harald Hillers und konnten bei gewohnt gutem Wetter viele Vereinsmitglieder zum diesjährigen Anrudern begrüßen. Nach der Taufe der beiden neu angeschafften Boote „Unisono“ und „Artemis“ folgte die Ehrung langjähriger Mitglieder. Es wurden geehrt: Hermann Wegmann für seine 25-jährige Mitgliedschaft; Rita Graf, Inge Otten, Vera Hingst und Dieter Heskamp für 30 Jahre im WSVM; Gisela Göpfert für 55 Jahre; Hermann Dreyer für 60 Jahre und Dieter Kronenberg für 65 Jahre Vereinszugehörigkeit.

Mit Pokalen geehrt wurden die Jugendlichen, die die meisten Trainingskilometern 2021 erruderten. Danach lieĂź Gabi MoĂź-Wegmann das letzte Ruderjahr Revue passieren und gab einen Ausblick auf die anstehende Saison.

Von einem weiteren Jubiläum konnte der Vorsitzende berichten; Jens Waldhof, Pächter der Gaststätte „Bootshaus“, feiert in diesem Monat sein 20-jähriges Betriebsjubiläum.

Der erste Teil des Anruderns wurde mit einem Gedicht der ukrainischen Dichterin Lessja Ukrajinka beendet, ein Gedicht, das obwohl fast 130 Jahre alt, den Widerstandswillen der Ukrainer gegen den barbarischen Angriffskrieg, den sie zurzeit erleiden mĂĽssen, beeindruckend widerspiegelt.

Die beim anschließenden Kaffeetrinken eingesammelten Spenden der Vereinsmitglieder in Höhe von 301€ komplettieren die Spendenaktion von Jens Waldhof, der wiederum auf Geschenke zum Firmenjubiläum zugunsten von Spenden für die Ukraine verzichtet hatte.

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Frauenwanderfahrt nach Emden vom 24.-26. September 2021

Am 24. September starteten 17 Frauen Richtung Emden zum gemeinsamen Wanderfahrt-Wochenende. Nachdem die Anreise mit dem Auto, dem Zug und in Zug/Fahrradkombination erfolgt war (was fĂĽr eine Aufregung im steckengebliebenen Aufzug in Leer!), trafen wir uns am frĂĽhen Abend alle in unserer Unterkunft, dem Boardinghaus.

Das 1911 erbaute Gebäude (ehemaliges Kasernengelände und Marinestützpunkt der Bundeswehr), ist seit 2018 ein komplett renoviertes Appartementhaus mit sehr gemütlichen Zimmern der unterschiedlichsten Größe. Welch ein Glück, dass sechs der Frauen ein sehr großzügiges Appartement hatten, in dem sich am ersten Abend für alle ein gemütliches Plätzchen im Wohnzimmer fand. Jede der Teilnehmerinnen hatte etwas Selbstgebackenes/ Selbstgekochtes für ein reichhaltiges Buffet mitgebracht, so dass wir alle einen sehr entspannten Start in das sportliche Wochenende hatten. Nach einem späten Abendspaziergang „um die Häuser“ kamen wir alle in unseren Zimmern zur Ruhe und waren am nächsten Morgen nach dem Frühstück startklar für die sportlichen Aktivitäten am Samstag. Wir trafen uns am Bootshaus des Emder Rudervereins; von

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