Frauenwanderfahrt nach Emden vom 24.-26. September 2021

Am 24. September starteten 17 Frauen Richtung Emden zum gemeinsamen Wanderfahrt-Wochenende. Nachdem die Anreise mit dem Auto, dem Zug und in Zug/Fahrradkombination erfolgt war (was fĂŒr eine Aufregung im steckengebliebenen Aufzug in Leer!), trafen wir uns am frĂŒhen Abend alle in unserer Unterkunft, dem Boardinghaus.

Das 1911 erbaute GebĂ€ude (ehemaliges KasernengelĂ€nde und MarinestĂŒtzpunkt der Bundeswehr), ist seit 2018 ein komplett renoviertes Appartementhaus mit sehr gemĂŒtlichen Zimmern der unterschiedlichsten GrĂ¶ĂŸe. Welch ein GlĂŒck, dass sechs der Frauen ein sehr großzĂŒgiges Appartement hatten, in dem sich am ersten Abend fĂŒr alle ein gemĂŒtliches PlĂ€tzchen im Wohnzimmer fand. Jede der Teilnehmerinnen hatte etwas Selbstgebackenes/ Selbstgekochtes fĂŒr ein reichhaltiges Buffet mitgebracht, so dass wir alle einen sehr entspannten Start in das sportliche Wochenende hatten. Nach einem spĂ€ten Abendspaziergang „um die HĂ€user“ kamen wir alle in unseren Zimmern zur Ruhe und waren am nĂ€chsten Morgen nach dem FrĂŒhstĂŒck startklar fĂŒr die sportlichen AktivitĂ€ten am Samstag. Wir trafen uns am Bootshaus des Emder Rudervereins; von

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dort ging es fĂŒr 10 Frauen auf dem Wasser los. Wir ruderten quer durch wunderschöne, lauschige Viertel die sogenannte „Dreimeerestour“ (und die heiß begehrten hollĂ€ndischen Lakritze von Jet hielten uns bei Laune ).

Sechs Frauen machten unterdessen eine kleine Radtour, bevor wir uns gegen Mittag alle am Meerwarthaus Ubben in SĂŒdbrookmeerland trafen. Auch Elisabeth kam mit dem Auto dazu, da sie nach einem Fahrradunfall leider nicht mitrudern konnte, uns aber dennoch immer begleitete und ĂŒberall dabei war. Nach einem warmen Kakao oder Kaffee und Kuchen wechselten RĂ€der und Rollsitze ihre Nutzer, und in neuen Gruppen traten wir den RĂŒckweg an. Der Tag verging wie im Fluge, und nach einer kleinen Pause im Hotel radelten bzw. liefen wir in die Emder Innenstadt, um ein leckeres Abendessen imitalienischen Restaurant „Da Sergio“ zu genießen. Bei nettem Ambiente gab es viel zu erzĂ€hlen, und alle waren rundum zufrieden.

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Im Anschluss gab es fĂŒr einige von uns noch einen kleinen Verdauungsspaziergang durch die Emder FußgĂ€ngerzone mit Livemusik und Bierchen in der Kneipe (mit ErfĂŒllung persönlicher MusikwĂŒnsche durch die nette Bedienung). Die anderen Frauen machten es sich im großen Appartement schon einmal gemĂŒtlich, bevor alle wieder zusammensaßen und auf die Boots- /Fahrradeinteilung des nĂ€chsten Tages warteten. Ein Meisterwerk der Organisatorinnen, fĂŒr alle Frauen das passende Fahrrad und Boot zu finden .

Am Sonntagmorgen trafen wir uns recht frĂŒh am Bootshaus, um unseren Kreislauf mit etwas „Benny-Gymnastik“ in Schwung zu bringen. Dann ging es wieder aufs Wasser bzw. auf die RĂ€der zu einer weiteren schönen Erkundungstour der idyllischen Fluss- und Wiesenlandschaft. Die Sonne schien und alle waren guter Dinge, als wir uns mittags zur gemeinsamen Rast in der „Retrokneipe“ Feldkamp in Hinte trafen.

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Nach einer kleinen StĂ€rkung auf der gemĂŒtlichen Sonnenterrasse direkt am Wasser traten wir dann wieder die RĂŒckfahrt an. Beim Rudern auf der RĂŒckfahrt durch die kleinen Wasserstraßen der Emder Innenstadt hat sich die Stadt von ihrer schönsten Seite gezeigt, und wir waren fasziniert von den zahlreichen lauschigen Ecken unserer Tour.

Nachdem am Bootshaus dann alle Boote und Skulls geputzt waren, erwartete die „Wanderfahrtneulinge“ Marie und Christina ihre traditionelle Taufe. Noch bevor die Wassertiefe am Steg grĂŒndlich vermessen war und ĂŒberlegt wurde, wie man die zwei nun ins Wasser werfen könnte, nahmen die zwei ihren ganzen Mut zusammen undsprangen Hand in Hand getreu dem Motto „Geteiltes Leid ist halbes Leid“ in die nicht besonders einladende „BrĂŒhe“.

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